
Trumpf verzeichnet zum Abschluss des Geschäftsjahrs 2022/23 ein deutliches Umsatzplus von 27% auf 5,4Mrd.€ und damit den bisher höchsten Umsatz der 100-jährigen Unternehmensgeschichte. Der Auftragseingang übertraf erneut die 5Mrd.-Grenze, blieb jedoch hinter dem bisherigen Höchstwert aus dem Vorjahr mit 5,1Mrd.€ zurück. Damit sank er um 9%.
Umsatzstärkster Einzelmarkt des Unternehmens waren die USA mit 899Mio.€ (Vorjahr: 656Mio.€). In Deutschland erhöhte sich der Umsatz auf 779Mio.€ (Vj.: 589Mio.€). Der drittgrößte Einzelmarkt und zugleich stärkste asiatische Markt war China. Dort konnte Trumpf den Umsatz auf 602Mio.€ (Vj.: 575Mio.€) steigern. Pillen helfen wenig, um resilient zu werden. Entscheidend ist, an sich zu arbeiten und etwas zu verändern. Ähnlich ist es bei Unternehmen. Hier liegt der Schlüssel nicht in der Technologie, sondern in der Unternehmenskultur. ‣ weiterlesen
Resilienz: Kultur wichtiger als Technologie
Beim Blick auf die Geschäftsfelder hatte den größten Anteil der Werkzeugmaschinenbereich mit 3Mrd.€, der um 33% gegenüber Vorjahr zulegte, gefolgt von der Lasertechnik mit 2,1Mrd.€, die ein Plus von 28% erzielte. Das EUV-Geschäft verzeichnete beim Umsatz erneut ein starkes Wachstum um 22% auf 971Mio.€. Die in Freiburg und Warschau ansässige Elektronik-Sparte, die über die Lasertechnik bilanziert wird, erzielte einen Rekordumsatz von 546Mio.€. Dies entspricht einem Plus von 58%.
Die Zahl der Mitarbeiter ist im Berichtszeitraum um knapp 2.000 gestiegen. Zum Stichtag Ende Juni beschäftigte das Unternehmen weltweit 18.352 Mitarbeiter. In Deutschland stieg die Zahl der Beschäftigten um 8% auf 9.124 Mitarbeiter. Die Anzahl der Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung stieg um 9% auf 2.853. Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung betrugen mit 476Mio.€ deutlich mehr als im Vorjahr (448Mio.€).
Trumpf investierte im abgelaufenen Geschäftsjahr so viel wie noch nie zuvor. Die Investitionen in Grundstücke und Bauten, technische Anlagen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung stiegen gegenüber Vorjahr um 45% auf ein Rekordhoch von 316Mio.€. In Deutschland tätigte Trumpf dabei 59% der Investitionen. Etwa 45% davon entfielen auf Bauinvestitionen, die überwiegend am Stammsitz in Ditzingen vorgenommen wurden.


















