VDMA vergibt Nachwuchspreise

Die Gewinner des Nachwuchspreis
Die Gewinner des NachwuchspreisBild: VDMA e.V.

Der VDMA-Fachverband Software und Digitalisierung und die Abteilung Bildung des VDMA haben zum siebten Mal Absolventen aus den Fachbereichen Ingenieurwissenschaften und Informatik mit dem Nachwuchspreis ‚Digitalisierung im Maschinenbau‘ geehrt. Rund 30 Absolventen aus Deutschland wurden für den diesjährigen Nachwuchspreis in den Kategorien Bachelor und Master/Diplom nominiert.

„Neben künstlicher Intelligenz oder dem digitalen Zwilling, die immer stärker unter den Einreichungen anzutreffen sind, beeindruckten in diesem Jahr besonders innovative Digitalisierungsansätze im Zusammenhang mit der Entwicklung und Herstellung von Brennstoffzellen und Batterien“, sagt Guido Reimann, Stellvertretender Geschäftsführer des VDMA Software und Digitalisierung.

Der 1. Preis in der Kategorie Masterarbeit ging an Runxin Wang, Student an der Technischen Universität München. Seine Abschlussarbeit entstand in Zusammenarbeit des Lehrstuhls für Fördertechnik Materialfluss Logistik von Prof. Dr. Johannes Fottner mit ITK Engineering. Im Rahmen dieser Masterarbeit wurde ein digitaler Zwilling des ‚Mini Off-Highway Demonstrator‘-Roboters, eines autonomen Baufahrzeuges, in einer 3D-Simulationsumgebung erstellt.

Steven Liebler, Student der Technischen Hochschule Bingen, erhält den 2. Preis in der Kategorie Masterarbeit. Die Arbeit entstand bei APL, die seitens der Hochschule von Prof. Dr. Michael Mangold und auf Unternehmensseite von Dr. Marcus Gohl und Dr. Gert Hinsenkamp betreut wurde. Liebler analysierte modellgestützt betriebsbedingte Degradationsmechanismen von Brennstoffzellen in der Antriebsentwicklung.

Klara Schwibs, Studentin der TU Bergakademie Freiberg, wird mit dem 1. Preis in der Kategorie Bachelorarbeit ausgezeichnet. Die Abschlussarbeit wurde in Kooperation mit Hoppecke Rail Systems (eh. Intilion) verfasst und durch Prof. Dr. Christian Kupsch, Juniorprofessur für Mess-, Sensor- und Eingebettete Systeme, betreut. Dabei wurde ein modulares Multisensorsystem zur Erfassung von Umgebungsbedingungen und zur Erkennung von Grenzwertverletzungen bei der Lagerung und Prüfung von Lithium-Ionen-Systemen konzipiert, entwickelt und getestet.

Lukas Baum, Elektrotechnikstudent an der Technischen Hochschule Augsburg, wird mit dem 2. Preis in der Kategorie Bachelorarbeit ausgezeichnet. Die Arbeit entstand an der Fakultät für Elektrotechnik unter der Betreuung von Prof. Dr. Wolfgang Zeller und wurde in Kooperation mit Kuka in Augsburg verfasst. In seiner Abschlussarbeit beschäftigte er sich mit der automatisierten Messung der elektrischen Parameter von Lithium-Ionen-Zellen für die Automobilindustrie.