
KI-basierte Plattformen für vernetztes Arbeiten bieten Ansätze, um den drohenden Personalengpässen zu begegnen. Wie? Das erklärt der Anbieter der Connected-Worker-Software Augmentir anhand von fünf alltagsnahen Beispielen.
1. Trainings on the Job
KI-gestützte Systeme können die Belegschaft in kürzester Zeit fit für neue Aufgaben machen. Per Skill Management kennen sie den Wissensstand und die Erfahrung jeder operativen Arbeitskraft. Auf Smartphone, Tablet oder Industrie-PC stellen sie darauf zugeschnittene Schulungsinhalte bereit: etwa in Form personalisierter Arbeitsanweisungen, Sicherheitshinweise und Best Practices. Das beschleunigt das Onboarding und entlastet erfahrene Kollegen.
2. Schulungsmaßnahmen optimieren
Die Betriebsleitung wiederum erhält KI-generierte Auswertungen der Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen. Denn Connected-Worker-Plattformen können Trainingseffektivität und Mitarbeitereffizienz messen. Schulungslücken und unwirksame Prozesse kommen so ans Licht.
3. KI-Assistenten als Antwortgeber
Haben Mitarbeiter fragen, helfen für Produktion und Wartung entwickelte digitale Copiloten. Im Gegensatz zu allgemeinen GenAI-Systemen wie ChatGPT sind diese ausschließlich auf unternehmensspezifische, geprüfte Inhalte getrimmt. Sie greifen nur auf verifizierte Daten zu und berücksichtigen Sicherheitsaspekte sowie Zugriffsberechtigungen. Bei Unsicherheiten verweisen die Systeme an menschliche Experten.
4. Vorausschauende Einsatzplanung
Mithilfe von KI lassen sich potenzielle Risiken in der Personalplanung frühzeitig erkennen. Die Systeme analysieren Faktoren wie Qualifikationen, Work Permits, Verfügbarkeiten und Produktionspläne. So können Engpässe vermieden und die optimale Besetzung sichergestellt werden – ein entscheidender Vorteil in Zeiten des Fachkräftemangels.
5. Wissen im Unternehmen halten
2024 wird der geburtenstärkste Jahrgang Deutschlands 60 Jahre alt. KI hilft, deren Fachwissen systematisch zu erfassen und aufzubereiten. Apps können Anfragen an erfahrene Mitarbeiter erfassen, protokollieren den Chatverlauf und erstellen daraus einen Guide mit Best Practices, auf den alle Mitarbeitenden Zugriff haben – es entsteht eine Wissensdatenbank. Aus Videos lassen sich zudem Schritt-für-Schritt-Anleitungen oder ein Trainingsmodul inklusive Testfragen entwickeln.


















