Software Tool zur Gestaltung der Mensch/Maschine-Interaktion

Zusätzlich zur Leistungsfähigkeit der Panels ist die Effizienz der Visualisierungs-Software ein Schlüsselfaktor. Nur wenn Hard- und Software optimal zusammenspielen wird Multitouch zu einem vollständig integrierten Bedienkonzept: Das Betriebssystem und die Software müssen Multitouch-Funktionen unterstützen und projektierbar machen. Die Sigmatek-Panels werden mit linux-basiert Echtzeit-Betriebssystem und der objektorientierten Entwicklungsumgebung Lasal geliefert, die für die Erstellung von intuitiven, Zwei- bis Zehnfinger-Touchapplikationen gut gerüstet ist. Software-gestaltete Bedienflächen lassen sich mit den Tools Lasal Class und Screen komfortabel realisieren. Die HMI-Applikationsstrukturen sind modular aufgebaut und skalierbar, sodass sie für verschiedene Panel-Größen passen und einfach änder- und erweiterbar sind. Unterschiedliche Maschinengrößen bzw. -typen können eine einheitliche Benutzeroberfläche mit identischem Look&Feel nutzen. Die Objektorientierung vereinfacht die Modularisierung und Wiederverwendbarkeit erheblich. Zudem sorgt sie für maximale Übersichtlichkeit, sodass der Aufwand für die Software-Erstellung – vor allem aber für die Software-Wartung – minimiert wird. Dies ist ein wichtiger Faktor, da die Komplexität von Anwendungen laufend zunimmt und Produktionsmaschinen bzw. -anlagen weit über zehn Jahre im Einsatz sind, und damit auch die Software. Ein integrierter Ansatz mit einer durchgängigen Entwicklungsumgebung für Steuerung und Visualisierung reduziert den Engineering-Aufwand und minimiert Fehlerquellen. Wenn wie bei Sigmatek auch Motion Control- und Safety-Funktionen mit demselben Engineering Tool erstellt werden können, ist für hohe Engineering-Effizienz gesorgt. Lasal unterstützt das OPC-UA-Kommunikationsprotokoll, womit ein hersteller- und plattformunabhängiger Datenaustausch möglich ist. Dies bietet dem Anwender große Freiheit, speziell im Hinblick auf die Vision von Industrie 4.0.