Stabilisierung der Umsätze erwartet

Bild: VDMA e.V.

Das gesamtwirtschaftliche Umfeld ist für den Kunststoff- und Gummimaschinenbau weiterhin anspruchsvoll, da die Unternehmen nicht nur mit einer konjunkturellen Delle, sondern mit einer strukturellen Krise zu kämpfen haben. Der Start in das Jahr 2026 verlief holprig: Im ersten Quartal ging der Auftragseingang preisbereinigt um 5% zurück, der Umsatz lag um 3% unter dem Vorjahresniveau.

Für den weiteren Jahresverlauf zeichnet sich laut VDMA eine Stabilisierung ab. Insbesondere aus Asien und Amerika werden wieder zunehmend Impulse erwartet, die den schwachen Jahresauftakt zumindest teilweise ausgleichen können. Der Fachverband Kunststoff- und Gummimaschinen rechnet für 2026 mit einer Seitwärtsbewegung – die Umsatzentwicklung dürfte sich im Bereich von ±0% einpendeln.

Insgesamt gebe es Anzeichen für eine Fortführung der positiven Dynamik in Amerika und Asien, die für 2027 ein leichtes Wachstum für den Kunststoff- und Gummimaschinenbau erwarten lässt. Die USA seien trotz aller Widrigkeiten wie z.B. beim Thema Zölle ein stabiler Anker mit robuster Nachfrage aus den Bereichen Verpackung und Medizintechnik und China bleibe – getragen von einer weiter wachsenden Mittelschicht – eines der Zentren des globalen Kunststoffverbrauchs mit positiven Auswirkungen auf die Maschinennachfrage.

Für die Kunststoff- und Gummimaschinenbauer gilt, die Chancen des auf der Materialseite wachsenden Marktes zu nutzen.