Auszubildende im Maschinen- und Anlagenbau sind hochzufrieden

Die meisten haben sich für eine Ausbildung entschieden, weil sie die Praxis kennenlernen und Geld verdienen wollen. Letzteres spielt unter Haupt- und Realschülern eine größere Rolle als unter Abiturienten.
Die meisten haben sich für eine Ausbildung entschieden, weil sie die Praxis kennenlernen und Geld verdienen wollen. Letzteres spielt unter Haupt- und Realschülern eine größere Rolle als unter Abiturienten. Bild: VDMA e.V.

87% der Azubis im Maschinenbau sind zufrieden oder sogar sehr zufrieden mit ihrem Ausbildungsberuf. Das geht aus einer aktuellen Erhebung des VDMA hervor. 85% der Befragten gaben zudem an, dass sie auch mit dem Betrieb, in dem sie ihre Ausbildung machen, zufrieden oder sehr zufrieden sind.

Wenn es um Nachwuchswerbung geht, sind ein gutes Arbeitsklima und ein attraktives Gehalt die beiden wichtigsten Kriterien der befragten Auszubildenden. Damit bestätigt die Auszubildenden-Umfrage die Ergebnisse der Umfragen unter Schülerinnen und Schülern sowie unter Studierenden, die der VDMA in den vergangenen beiden Jahren durchgeführt hat. „Wir unterstellen den jungen Leuten häufig, dass ihnen vor allem Work-Life-Balance und Home-Office wichtig sind,“ sagt Dr. Jörg Friedrich, Leiter VDMA Bildung. Das sei aber nicht der Fall, wie die drei VDMA-Untersuchungen zeigen. Dies sollten die Unternehmen in ihrer Nachwuchskommunikation berücksichtigen.

Weitere wichtige Ergebnisse der Auszubildenden-Studie lauten: 96% der Befragten würden ihren Ausbildungsberuf und 92% ihren Ausbildungsbetrieb weiterempfehlen. Das Interesse an einer technischen Ausbildung wurde bei ihnen vor allem durch ein Schülerpraktikum oder durch die Familie geweckt. Auszubildende schätzen an ihren Unternehmen besonders eine gute Betreuung und ein kollegiales Miteinander. Sie finden den Maschinenbau interessant und zukunftsorientiert.