Montagelinien mit Simulationssoftware realisiert

Bild: Schnaithmann Maschinenbau GmbH

Schnaithmann hat drei Montagelinien für die automatisierte Produktion von Automobildisplays entwickelt. Gemeinsam mit einem deutschen Automobilzulieferer wurden verschiedene Anlagenkonzepte simuliert, validiert und miteinander verglichen. Die Montagelinie konnte mithilfe der Simulationssoftware Visual Components bestmöglich ausgelegt werden. Der so bereits während der Konzeptionierung entstandene digitale Zwilling wurde im weiteren Projektverlauf an die tatsächliche konstruktive Auslegung angepasst. Er lässt sich nach Inbetriebnahme mithilfe der realen Prozessabläufe und -zeiten weiter verbessern.

Zur Planung und Simulation von Montageanlagen verwendet Schnaithmann seit drei Jahren die Simulationssoftware Visual Components. Der Einsatz der Software verspricht Effizienzsteigerungen, Einsparungen bei den Produktionskosten und geringeren Zeitaufwand bei Projektierung und Planung. Aufgrund der umfangreichen Modell-Bibliothek, die über 3.000 Komponenten unterschiedlicher Hersteller umfasst, können visuell ansprechende Simulationen bereits in der frühen Projektierungsphase erstellt werden – selbst wenn noch keine detaillierten CAD-Dateien und Informationen zu allen Prozessen vorhanden sind. In den nachfolgenden Projektphasen können CAD-Daten aus der Konstruktion und weitere detaillierte Produkt- und Prozessinformationen die Simulation vervollständigen.

Auf der Grundlage einiger im Vorfeld beantworteten Fragen konnte mithilfe der Simulation die ideale Anzahl an Werkstückträgern bestimmt werden. Zudem wurden notwendige Pufferplätze für einen reibungslosen Materialfluss ermittelt und eingeplant. Erweiterte Anforderungen, zusätzliche Erkenntnisse und belastbare Daten hinsichtlich der Prozessabläufe und -zeiten wurden in der Simulationssoftware ergänzt und die Anlage so parallel neu simuliert.