VDMA-Fachverbände Antriebstechnik und Fluidtechnik mit starkem Umsatz

Bild: VDMA e.V.

Für 2021 meldet der Fachverband Antriebstechnik eine Umsatzsteigerung von 12% im Vergleich zum Vorjahr. Der Auftragseingang legte in diesem Zeitraum um deutliche 37% zu. Auch der Jahresstart 2022 lief gut. In den ersten drei Monaten des laufenden Jahres konnte der Umsatz um 13% und der Auftragseingang um 9% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zulegen.

Die Unternehmen im Fachverband Fluidtechnik konnten im Jahr 2021 sowohl in der Hydraulik als auch in der Pneumatik ihre Umsätze um 23% im Vergleich zu 2020 steigern. Der Auftragseingang lag mit +49% (Hydraulik) und +27% (Pneumatik) noch deutlich darüber und sorgte zum Jahresstart 2022 für Rückenwind. So können beide Branchen im ersten Quartal 2022 auf ein Umsatzwachstum von 16% blicken. Die Auftragseingänge liegen in diesem Zeitraum für die Hydraulik bei +4% und für die Pneumatik bei +18%. Als Prognose für den Umsatz im laufenden Jahr – jeweils im Vergleich zum Vorjahr – prognostiziert der VDMA für die Antriebstechnik ein Umsatzplus von 5%, für die Hydraulik von 6% sowie für die Pneumatik von 7%.

„Zum Glück gingen wir mit hohen Auftragsbeständen in dieses schwierige unkalkulierbare Jahr. Die Unternehmen bewegen sich erfolgreich im Transformationsprozess hin zur intelligent vernetzten und nachhaltigen Produktion. Dennoch ist der Prognosehorizont ambitioniert und die Richtung ungewiss. Flexibilität und Resilienz bleiben das Gebot der Stunde“, sagt Hartmut Rauen. Die Unternehmen sind durch die steigenden Energiepreise sowie die Lieferengpässe bei Metallen, Kunststoffen und vor allem Mikrochips derzeit stark gefordert. Die Situation in China kann zur weiteren Verschärfung der Engpässe führen und zudem die Konjunktur nachfrageseitig eintrüben. Der Ukraine-Konflikt bleibt eine menschliche Tragödie und Belastung und stellt Unternehmen vor große Herausforderungen.

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