VDMA hofft auf Produktionsplus für 2026

Für 2026 bestätigten die VDMA-Volkswirte ihre Produktionsprognose von real plus 1 Prozent.
Für 2026 bestätigten die VDMA-Volkswirte ihre Produktionsprognose von real plus 1 Prozent.Bild: Statistisches Bundesamt / VDMA e.V.

Auf der VDMA-Jahrespressekonferenz berichteten Präsident Bertram Kawlath, Hauptgeschäftsführer Thilo Brodtmann und Chefvolkswirt Dr. Johannes Gernandt über die aktuelle Situation im Maschinen- und Anlagenbau. Die VDMA-Volkswirte rechnen für 2025 mit einem realen Produktionsminus von 5% im Vergleich zum Vorjahr, wobei die jüngsten Daten ein wenig Hoffnung auf einen besseren Wert machen. „Damit schrumpft die Produktion in unserer Industrie seit Anfang 2023, und das vierte Quartal 2025 dürfte das zwölfte Minusquartal in Folge sein“, bilanzierte VDMA-Präsident Kawlath. Aktuell liegt die Kapazitätsauslastung im Maschinenbau mit 78,3% unverändert deutlich unter dem mittleren Wert von gut 85%. Für 2026 bestätigten die Volkswirte ihre Produktionsprognose von real plus 1%. Deutschland sei für den Maschinen- und Anlagenbau immer noch der wichtigste Standort für die Zukunftsfähigkeit der Industrie, fügte der VDMA-Präsident hinzu. Laut einer Untersuchung des Verbands tätigen die zumeist mittelständischen Betriebe rund 84% ihrer Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten im Inland.