Breites Themenspektrum rund um die Cloud
Die folgenden Vorträge behandelten die industrielle Cloud hinsichtlich Robotik as a Service, Apps und Mehrwertdiensten, Servicekonzepten sowie integrierten SPSen. Zudem gingen die Referenten am Nachmittag auf die Themen Virtualisierung in Echtzeit, Echtzeit in Weitverkehrsnetzen oder virtuelle Robotersteuerung ein. Den offiziellen Abschluss des ersten Programmes am ersten Tag bildete eine Podiumsdiskussion, die unterschiedliche Blickwinkel auf die Steuerung aus der Cloud beleuchtete: Als Experten auf dem Podium vertreten waren Prof. Oliver Riedel (ISW), Ernst Esslinger (Homag), Heinrich Munz (Kuka), Dr. Dieter Scheifele (ISG) und Dr. Andreas Gladisch (Telekom Innovation Labs).
Geschäftsmodelle des Maschinenbaus im Wandel
Den Auftakt am zweiten Tag übernahm Dr. Stephan Fischer mit dem Vortrag ‚Neue Geschäftsmodelle durch Industrie 4.0‘. Dabei zeigte der Leiter der Software-Entwicklung bei Trumpf auf, in welchem Wandel sich der Maschinenbauer aktuell befindet. Als Early Adopter der industriellen Cloud kann Trumpf mit dem Tochterunternehmen Axoom bereits auf einen marktfähiges Cloud-Konzept verweisen. Fischer beschrieb in seinem Beitrag anschaulich, welche Herausforderungen dafür zu stemmen waren und welche Vorteile sein Unternehmen, aber auch andere Firmen heute schon aus der Cloud-Lösung ziehen können. „Wenn man erfolgreich sein will, muss man komplett offen sein“, resümiert Fischer die neuen Möglichkeiten der industriellen Cloud und daraus resultierende Geschäftsmodelle. Es sei im Wandel jedoch unerlässlich, trotz aller neuen Möglichkeiten und Technologien den Blick auf das Einfache nicht zu verlieren.
Cloud-Mehrwerte und daraus resultierende Dienstleistungen
Ein weiteres Highlight am zweiten Kongresstag war das Thema der Mehrwertdienste und deren Verwaltung aus der Cloud. Der gleichnamige Vortrag von Axel Vick (TU-Berlin) und Moritz Chemnitz (Fraunhofer IPK) orientierte sich an den Aufgabenstellungen und Erfahrungen des Picasso-Projektes. Zentrale Aspekte waren die Transformation der Automatisierungspyramide und damit der Fabriksteuerung, Mehrwert durch unbegrenzte Rechenleistung und Speicher sowie die Verwaltung von Software und Versionsmanagement in der Datenwolke. Die weiteren Themen am zweiten Kongresstag gingen auf die Siemens-Cloud Mindsphere ein sowie auf cloudbasiertes CAM oder Security. Auch ein Blick über den technischen Tellerrand in die Welt von Recht und Haftung in industriellen Cloud-Anwendungen war Teil des Programmes. (mby)


















