
Mit EcoAUC2 bringt Dürr eine in wesentlichen Aspekten weiterentwickelte Steuerungseinheit auf den Markt. Mehr verfügbare Farben, zusätzliche Funktionen und erstmals die Ansteuerung von Reinigungsgeräten für unterschiedliche Applikatoren.
Die Ansteuerung verschiedener technischer Komponenten wurde erweitert – darunter ein integrierter Schnellentlader, der die Taktzeit verbessert und die Sicherheit im Umgang mit Hochspannung erhöht. Optional regelt die Steuereinheit einen integrierten Lufterhitzer, der vor allem in feucht-warmen Produktionsumgebungen für eine gleichbleibend hohe Applikationsqualität sorgt. Zusätzliche Schnittstellen wie Profinet, Ethernet/IP oder Devicenet ermöglichen einen nahtlosen Datenaustausch und erleichtern die Einbindung der Steuereinheit in bestehende Produktions- und Anlagennetzwerke.
Die Reinigungsgeräte für die verschiedenen Dürr-Zerstäuber lassen sich ab sofort vollständig über die EcoAUC2 ansteuern. Dies reduziert den Integrationsaufwand deutlich, insbesondere bei der sicheren Abschaltung der Hochspannung vor der Einfahrt in die speziellen Reinigungsgeräte des Hochrotationszerstäubers EcoBell2. Diese Funktion übernimmt nun die EcoAUC2: Sie erkennt automatisch, ob der Applikator spannungsfrei ist und gibt erst dann den Reinigungszyklus frei.
Die Steuereinheit kann nun auch bis zu 20 Farben ansteuern – doppelt so viele wie das Vorgängermodell. Zusätzlich unterstützt die EcoAUC2 nun bis zu fünf Härterkomponenten statt bisher drei.
Die EcoAUC2 vereint ihre Komponenten kompakt in einem Schaltschrank. Darin integriert sind der Prozesscontroller, die Druckluftansteuerung, die Visualisierung sowie die Schnittstellen zur Robotersteuerung und zur Sicherheits-SPS. Wie schon das Vorgängermodell ist auch die EcoAUC2 vollständig im ready2integrate-Konzept von Dürr eingebettet. Dieses funktioniert nach dem Prinzip Plug&Play: Die vorgetestete, zertifizierte Einheit ist auf die jeweilige Dosier- und Applikationstechnik abgestimmt und kann ohne zusätzliche Anpassung vor Ort in kürzester Zeit in Betrieb gehen. Eine intuitive Visualisierung mit vergrößertem Display erleichtert zudem die Prozessüberwachung und Bedienung.


















