
Entgegen der wirtschaftlichen Lage im Maschinenbau hat Gerhard Schubert im Jahr 2023 ein beachtliches Wachstum hingelegt. Mit einer Gesamtleistung von 320 Millionen Euro und einem Umsatzplus von mehr als 9 Prozent zeigt sich der Verpackungsmaschinenhersteller trotz widriger Marktbedingungen äußerst stabil. Im Rahmen seines Nachhaltigkeitsprogramms Mission Blue will sich das Unternehmen jetzt noch stärker auf die Forschung und Entwicklung umweltschonender Verpackungstechnologien fokussieren. Die größte Investition in den letzten Jahren galt der Fertigstellung des Neubaus am Hauptstandort – nicht nur im Hinblick auf Klimaschutz, sondern auch in punkto Arbeitsplatzgestaltung.
Auch die Schubert-Gruppe hat sich mit geschätzten 400 Millionen Euro Gesamtleistung weiter gesteigert. Rund 1.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gehören mittlerweile zur Unternehmensgruppe, von denen rund 1.200 für die Crailsheimer Gerhard Schubert tätig sind. Trotz Fachkräftemangel gelang es dem Maschinenbauer, seine Stammbelegschaft zu erhöhen und mithilfe der gestiegenen Produktivität die hohen Auftragsbestände des Jahres 2023 abzuarbeiten. Auch im laufenden Jahr sind die Fertigungs- und Montagekapazitäten bisher zu 100 Prozent ausgelastet und die Auftragsbücher bis hinein in das Jahr 2025 gefüllt.
Ralf Schubert, geschäftsführender Gesellschafter und verantwortlich für die Technik, berichtet dazu: „Auch dieses Jahr werden wir in die Digitalisierung und den Ausbau des bisherigen Produktportfolios investieren. Zu unseren zentralen Zukunftstechnologien gehören u.a. der ressourcenschonende TLM Comfort Feeder in Verbindung mit dem A3-Schachtelaufrichter zur Zuführung von Kartonzuschnitten sowie die Dotlock-Technologie für zugstarke Verbindungen von Kartonagen ohne Heißleim.“ Ebenfalls auf dier Liste stehen die Ausweitung der Schubert-Motion-Technologie auf weitere Roboteraggregate zur Optimierung der Bahnplanung, der serienreife kollaborative Roboter Tog.519 und die 4YOUconnect Service-Plattform.
83 Prozent der Gesamtleistung erzielte Schubert im Jahr 2023 durch den Export von Verpackungsanlagen und Service-Leistungen, inklusive der indirekten Exporte durch die Tochtergesellschaft Schubert Packaging Systems.


















