
Erkenntnisse über den Einsatz von APS-Systemen liefert eine Befragung, die im Rahmen des 19. Felios-Anwendertreffens von Inform durchgeführt wurde. Dort trafen sich rund 116 Fach- und Führungskräfte aus dem Maschinen- und Anlagenbau. Aus allen Teilnehmenden wählte das Aachener Softwarehaus 29 Experten aus, die ausführlich interviewt wurden. Ziel der Befragung war es, einen Einblick in die Anforderungen der Branche an APS-Systeme zu erhalten sowie konkrete Ziele und Herausforderungen bei der Einführung zu identifizieren.
Für 73% der befragten Unternehmen hatte die Einführung eines APS-Systems hohe Priorität. 12% der Befragten gaben sogar eine sehr hohe Priorität an. Hinsichtlich des Einflusses des Wettbewerbsdrucks in der Branche auf die Notwendigkeit einer APS-Software zeigt die Befragung ein differenziertes Bild. Während sich 35% neutral äußerten, gaben 31% an, dass der Wettbewerbsdruck die Notwendigkeit von APS-Software stark beeinflusst habe. 12% sprachen sogar von einem sehr starken Einfluss. Automatisierte Produktionsanlagen erfordern höchste Standards bei Sicherheit, Verfügbarkeit und Prozessgeschwindigkeit. ‣ weiterlesen
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Liefertermintreue hat oberste Priorität
Als wichtigstes Ziel der APS-Einführung von APS-Software nannten die Befragten die Erhöhung der Liefertermintreue (75%). Die Reduzierung der Durchlaufzeiten sowie die Effizienzsteigerung in der Produktion stehen mit 33% bzw. 32% an zweiter Stelle. Die Verringerung von Produktionsausfällen und die Reduzierung von Lagerbeständen wurden von den Anwendern eher am Ende der Prioritätenliste gesehen.
Bei der Bewertung der entscheidenden Faktoren für den Kaufprozess stand für die Befragten die Integration in bestehende IT-Systeme an erster Stelle (67%). Qualität und Leistung sowie Schulung und Support folgen mit (58% bzw. 46%) als weitere entscheidende Aspekte. Nachhaltigkeitsaspekte, Unternehmensimage und Resilienz sowie persönliche Beziehungen wurden dagegen als weniger wichtig eingestuft.
Über die Befragung: Die Befragung fand im vierten Quartal 2023 statt. 42% der ausgewählten Expertinnen und Experten sind seit mehr als 15 Jahren in der Branche tätig, 69% arbeiten in Großunternehmen mit mehr als 250 Beschäftigten. Die Mehrheit der Befragten (54%) setzt Planungssoftware seit ein bis fünf Jahren ein, 27% seit mehr als 15 Jahren.
















