Rückschlag bei Aufträgen im Maschinenbau

Bild: VDMA e.V.

Die Maschinenbaufirmen in Deutschland haben im September einen kräftigen Rückgang in ihren Auftragsbüchern verbucht. Dadurch resultiert auch für die ersten neun Monate des Jahres unterm Strich ein leichtes Bestellminus. Real ergab sich im Vergleich zum Vorjahresmonat ein Minus von 19%. Das Bestellminus im September verteilt sich auf einen Rückgang der Inlandsbestellungen von 5% und ein Auftragsminus von 24% im Ausland. Aus den Euro-Partnerländern kamen 13% weniger Bestellungen, aus den Nicht-Euroländern waren es 27% weniger Aufträge. Im gesamten dritten Quartal blieb der Auftragseingang damit ebenfalls deutlich um 6% unter dem Vorjahr. Die Inlandsaufträge resultierten real 3% schwächer, die Auslandsbestellungen verfehlten das Vorjahresquartal um 7% (Euroländer: -2%, Nicht-Euroländer: -9%). Für die ersten neun Monate resultierte damit ein leichter Auftragsrückgang von 1%, der sich gleichmäßig auf In- und Ausland verteilte. Während aus den Euroländern in diesem Zeitraum noch Bestellzuwächse von 10% verbucht werden konnten, blieben die Nicht-Euroländer um 5% hinter dem Vorjahr zurück. „Maßgeblich verantwortlich für diesen Rückschlag war zwar ein Basiseffekt im Ausland. Zudem gab es im September 2024 Sondereffekte durch Bestellungen für Großanlagen, die sich so nicht wiederholt haben“, sagt VDMA-Chefvolkswirt Dr. Johannes Gernandt.