
Wenn die Sonne scheint und der Wind weht, laufen die Maschinen auf Hochtouren. Wird es bewölkt und windstill, verlagert sich die Produktion in der Fabrik in andere Bereiche. So kann die Industrie Energie nutzen, wenn sie gerade günstig und verfügbar ist. Genau diese intelligente Anpassungsfähigkeit beschreibt ‚Energieflexibilität‘. Wie sich das in der Praxis umsetzen lässt, zeigt die VDI 5207.
Energieflexible Fabriken können ihren Energieverbrauch dynamisch an die aktuelle Verfügbarkeit und die Energiepreise anpassen und damit Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit und Versorgungssicherheit zugleich verbessern. Das Blatt 2 der Richtlinie beschreibt den Prozess, mit dem Unternehmen ihre Energieflexibilität identifizieren und bewerten können. Sie erläutert die relevanten Begriffe, Kennzahlen und Entscheidungswege und zeigt, wie sich Potenziale gezielt nutzbar machen lassen. Mögliche Maßnahmen der Energieflexibilität umfassen u.a. die Anpassung von Prozessstarts, Schichtzeiten oder Unterbrechungen, die Änderung von Maschinenbelegung, Wechsel von Energiequellen oder den Einsatz von Energiespeicherung. Die VDI 5207 Blatt 2 ist im November im Weißdruck erschienen und kann für einen Preis von 153,50 Euro bei DIN Media erworben werden.
Die VDI 5207 Blatt 3 konzentriert sich auf die notwendige IT-Architektur und beschreibt, wie sich Energiedaten erfassen und auswerten lassen. Damit lässt sich Energieflexibilität effizient steuern. Das Blatt 3 der Richtlinie ist ebenfalls im November 2025 erschienen und für einen Preis von 141,20 Euro bei DIN Media erhältlich.


















