Anrechnung von Hochschul-Kompetenzen auf Fachschulbildungsgänge im Maschinenbau

An den deutschen Hochschulen beenden laut des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung 35% der Studierenden des Maschinenbaus ihr Bachelorstudium vorzeitig. Während im Hinblick auf Studiengänge der Elektrotechnik an den Fachhochschulen 37% der Studienanfängerinnen den Studienausstieg vor dem regulären Abschluss wählen, sind dies an den Universitäten 46%. Der eingeschlagene hochschulische Bildungsweg scheint für viele Studierende nicht der richtige zu sein. Allerdings muss dieser nicht vergebens gewesen sein.

Studienabbrecher der Fachbereiche Elektrotechnik und Maschinenbau mit einschlägiger Berufsausbildung können sich unter bestimmten Voraussetzungen ihre vorgängig hochschulisch erworbenen Kompetenzen auf Fachschulbildungsgänge in NRW anrechnen lassen. Der vom Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen verabschiedete Runderlass vom 09.11.2021 ermöglicht eine pauschale Anrechnung von hochschulischen Kompetenzen u.a. auf die Fachschulbildungsgänge der Fachrichtungen Elektrotechnik und Maschinenbau an Berufskollegs in NRW.

Das Kompetenzniveau eines Fachschulbildungsgangs kann dem eines Bachelorstudiengangs gleichwertig sein. Fachschulbildungsgänge erlauben eine gewisse Flexibilität, da sie häufig in Teil- und in Vollzeit besucht werden können. Sie bieten die Möglichkeit, sich aufbauend auf eine vorhandene Berufsausbildung weiter zu qualifizieren und berechtigen die Führung der Berufsbezeichnung staatl. geprüfter Techniker.

Mit einer Anrechnung können je nach Affinität des Studiengangs und erzielter Gesamtcreditzahl ein bis mehrere Schulhalbjahre erlassen werden. Studierende können folglich schneller den Bildungsgang abschließen und auf dem Arbeitsmarkt integriert werden. Dies leistet einen wichtigen Beitrag zur Sicherung des Fachkräftebedarfs.

Nähere Informationen zu den Aufnahmevoraussetzungen sowie Anrechnungsaussichten sind bei den Fachschulen in NRW zu erfragen.

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