Rückläufiger Umsatz bei Trumpf

Bild: Trumpf GmbH + Co. KG

Trumpf verzeichnete zum Abschluss des Geschäftsjahrs 2024/25 am 30. Juni 2025 einen Umsatzrückgang von 16% auf 4,3Mrd.€ (Geschäftsjahr 2023/24: 5,2Mrd.€). Der Auftragseingang sank weniger stark auf 4,2Mrd.€. Das entspricht einem Minus von 7% gegenüber Vorjahr.

Nicola Leibinger-Kammüller, Vorsitzende des Vorstands von Trumpf, sagte bei der Vorlage der Bilanz in Ditzingen: „Die nachlassende Weltkonjunktur und die geopolitischen Unwägbarkeiten führten im abgelaufenen Geschäftsjahr bei Kunden weltweit zu einer weiter anhaltenden und deutlichen Zurückhaltung bei Neuinvestitionen. Wir glauben dennoch, nun die Talsohle erreicht zu haben. Es gibt vorsichtige Anzeichen der Verbesserung. So ist unser Auftragseingang seit mehreren Monaten nicht mehr gefallen und stabilisiert sich auf einem fraglos noch zu niedrigen Niveau.“

Beim Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr äußerte Leibinger-Kammüller daher vorsichtigen Optimismus. Das Unternehmen sehe Chancen in einzelnen Märkten und Geschäftsfeldern.

Umsatzstärkster Einzelmarkt von Trumpf war auch in diesem Geschäftsjahr Deutschland mit 700Mio.€, was einem Minus von 15% entsprach. In den USA sank der Umsatz ebenfalls deutlich um 17% auf 661Mio.€. Im größten asiatischen Markt China sank der Umsatz um 22% auf 482Mio.€.

Der Geschäftsbereich Werkzeugmaschinen erzielte bei einer Betrachtung der Sparten den höchsten Umsatz mit 2,4Mrd.€ (Vorjahr: 2,8Mrd.€). Der Geschäftsbereich Lasertechnik verbuchte im Berichtsjahr einen rückläufigen Umsatz auf 1,2Mrd.€ (Vorjahr 1,4Mrd.€, bereinigt um das Geschäftsfeld Elektronik).

Der Umsatz im Geschäftsfeld Elektronik betrug 442Mio.€. Dies entsprach einem Minus von 23% gegenüber Vorjahr. Das ebenfalls eigenständig ausgewiesene Geschäftsfeld EUV erzielte mit ebenfalls 23% Minus gegenüber Vorjahr einen Umsatz von 724Mio.€.