Die neue Funktion ‚eigenschaftsbasiertes Nesting‘ in der Software Suite von Lantek ermöglicht Unternehmen die individuelle Festlegung ihrer Schachtelprioritäten. Sie entstand auf Kundenanregung und wird von Lantek auch auf der Fachmesse Schweißen & Schneiden 2025 vorgestellt.
„Laser in der Blechfertigung arbeiten heute so schnell, dass die Mitarbeiter manchmal mit dem Wegsortieren der geschnittenen Teile von der Platte nicht nachkommen. Und mitunter kann das Zusammenführen von Teilen verschiedener Aufträge zur effizienten Materialausnutzung den gesamten Produktionsablauf durcheinanderbringen, wenn ihre nächsten Arbeitsschritte nicht übereinstimmen“, sagt Christoph Lenhard, Vertriebsleiter von Lantek für Deutschland, Österreich und die Schweiz. „Betrachtet man die gesamte Prozesskette im Vergleich zur Materialausnutzung, ist es manchmal sinnvoller, die Anordnung der Teile auf einer Platte zu strukturieren, selbst wenn dabei das Material nicht optimal genutzt wird.“
Dafür hat Lantek für seine Schachtelsoftware Lantek Expert die Funktion „eigenschaftsbasiertes Nesting“ entwickelt, Teil des Software-Updates V44. „Die neue Systemfunktion ist intuitiv und leicht zu bedienen. Das Schachtelergebnis erleichtert den Bedienern an der Maschine das Identifizieren und Erkennen, welches Werkstück auf der Platte zu welchem Auftrag gehört“, so Lenhard.
Mit der neuen Funktion können im Schachtelvorgang Teile auf einem Blech oder in einem Bereich des Blechs nach bestimmten Kriterien zusammengefasst und geordnet werden. Neben der farblichen Kennzeichnung zusammengehörender Werkstücke können nun zur Orientierung der Mitarbeiter ein Versatz und auch Trennlinien zwischen Teilegruppen erzeugt werden. Zur Nutzung der neuen Funktion können Anwender Teile nach beliebigen Zusatzinformationen auswählen, die bei der Erfassung von Aufträgen in Lantek Expert oder Lantek MES abgespeichert werden. Bei der Schachtelung einer Platte werden dann Teile dieser Eigenschaft priorisiert und alle anderen nachrangig betrachtet.
Der Anstoß für das eigenschaftsbasierte Nesting kam aus der Branche selbst. Lenhard: „Bei Lantek gibt es eine Datenbank, in der die Anregungen unserer Kunden weltweit für neue Funktionen gesammelt werden. Besteht ausreichend Nachfrage, wird das Feature in den Entwicklungskatalog übernommen.“



















