IIoT-Retrofit bei Bornemann Gewindetechnik

In wenigen Stunden zur sprechenden Maschine

Weniger Ausfälle, mehr Planbarkeit und Produktivität: Bornemann Gewindetechnik hat seine Produktion mit der IoT-Plattform von Conrad Connect automatisiert. Heute bringen Alarme, automatisierte Hinweise und Dashboards Transparenz ins Werksgeschehen.

Schnelle Umsetzung

Die smarten Sensoren, Schalter und Leuchtmittel wurden innerhalb einer Stunde angebracht. Die Regelautomatiken auf der Weboberfläche zu erstellen, gelang innerhalb weniger Minuten. Etwaige Verbindungsprobleme ließen sich durch das Freischalten der richtigen Ports in der Firewall des Firmennetzwerks beheben. Alle Komponenten funken über eine seperate WLAN-Verbindung, die von der Produktion abgeschottet ist, um ungewolltem Zugriff von Außen vorzubeugen.

Von der Cloud überzeugt

Eine eigene Serverinfrastruktur muss Bornemann nicht vorzuhalten. Die Signalverarbeitung der Sensoren in Schaltbefehle und automatische Benachrichtigungen erfolgt in der Cloud von Conrad Connect. Hinsichtlich einer Cloudlösung gab es Seitens Moritz von Soden zunächst Vorbehalte. Nach genauerer Prüfung überzeugen ihn jedoch die Vorteile einer externen Plattform. „Die Infrastruktur zu pflegen, zu schützen und außerdem mit Updates sehr schnell auf neue Entwicklungen zu reagieren, ist für einen professionellen IoT-Dienstleister wie Conrad Connect viel effizienter zu realisieren als für einen Mittelständler wie uns“, so von Soden.

Bild: Conrad Connect GmbH

Positive Wirkung

Die ersten Erfahrungen mit der neuen Lösung fallen positiv aus und punktuell sind die Vorteile bereits messbar. „Allein die ‚Meister-Warnung‘ per Smart Button bietet uns einen deutlichen finanziellen Vorteil. Der Investition im Wert von wenigen hundert Euro steht eine jährliche Ersparnis von mehreren tausend Euro gegenüber, weil Bedienpersonal sich nicht auf Suche nach Entstörungstechnikern begeben muss, sondern die Zeit produktiv an der Maschine einsetzen kann“, sagt Moritz von Soden. Einen weiteren Mehrwert verspricht er sich von der Entscheidungsgrundlage, die die automatische und zentrale Protokollierung der Sensordaten ermöglicht. „Genaue und einfach interpretierbare Informationen zu nicht verfügbaren Maschinen sind sehr wertvoll für die Kapazitätsplanung. Nur so können wir prüfen, wo noch Potenzial für mehr Wertschöpfung im Produktionsmanagement besteht. Dass diese Datengrundlage sich jetzt dank der IoT-Anwendungen von Conrad Connect mit jedem einzelnen Produktionstag kontinuierlich verbessert, ist auf jeden Fall ein klarer Gewinn.“

Weitere Projekte geplant

Mithilfe der IoT-Plattform sollen weitere Automatisierungsoptionen bei Bornemann Gewindetechnik geprüft werden. Dabei zeigt sich von Soden insbesondere vom offenen Ökosystem-Ansatz von Conrad Connect begeistert, der das Zusammenspiel und die nachträgliche Ergänzung von Komponenten erleichtert. „Aus anderen Technikbereichen bin ich die Tendenz zu abgeschotteten Insellösungen gewohnt. Eine derart große herstellerübergreifende Komponentenauswahl bei gleichzeitig sehr guter Usability habe ich so noch nicht gesehen“, so der Unternehmer.

www.conradconnect.com

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