VDMA vergibt Nachwuchspreis für junge Digitalisierungstalente

Digitalisierung ist für die Wettbewerbsfähigkeit des Maschinen- und Anlagenbaus essenziell, hierbei spielt die Förderung von jungen Digitalisierungs-Talenten eine wichtige Rolle.

Der VDMA Software und Digitalisierung und die Abteilung Bildung des VDMA haben zum 5. Mal Abschlussarbeiten von Absolventinnen und Absolventen aus den Fachbereichen Ingenieurwissenschaften und Informatik mit dem Nachwuchspreis ‚Digitalisierung im Maschinenbau‘ ausgezeichnet. Nominiert waren 27 Absolventinnen und Absolventen von 23 Hochschulstandorten.

Unter der Leitung von Karl Friedrich Schmidt wählte die Jury folgende Preisträger für den Nachwuchspreis 2021:

Nina Großegesse, Data Science-Studentin an der Paris Lodron Universität Salzburg, wird mit dem 1. Preis in der Kategorie Masterarbeit ausgezeichnet. Die Arbeit entstand unter der Betreuung von Prof. Dr.-Ing. Christian Borgelt und wurde in Kooperation mit Beckhoff Automation verfasst. Im Rahmen der Arbeit hat Großegesse eine Vorgehensweise zur physikalischen Unwuchtdetektion in einer Ebene entwickelt, die auf einer Schwingungsdatenanalyse basiert und sich für die Integration in ein Automatisierungssystem eignet.

Harm Dasenbrook, Industrial Informatics Student an der Hochschule EmdenLeer, erhält den 2. Preis in der Kategorie Masterarbeit. Die Thesis entstand unter der Betreuung von Prof. Dr.-Ing. Armando Walter Colombo, Hochschule Emden-Leer, in einer Kooperation mit dem Unternehmen Landguth Heimtiernahrung. Die Arbeit umfasst die Entwicklung und Prototyp-Implementierung eines IIoT-basierten Systems zur digitalen Abbildung, Analyse und Optimierung von Produktions- und Energiemanagementprozessen.

Federica Tomola, Studentin des internationalen Wirtschaftsingenieurwesens an der Hochschule Augsburg, wird mit dem 1. Preis in der Kategorie Bachelorarbeit ausgezeichnet. Die Abschlussarbeit entstand bei der BMW Group unter der Betreuung von Prof. Dr. Florian Kerber und Jürgen Heinzer. Mit Hilfe einer Fusion aus zusätzlich integrierten Sensor-, Prozess- und Maschinendaten hat sie KI-basierte Vorhersagemodelle für die Rauigkeit von Presswerkzeugen entwickelt.

Bengt Ole Scheffler, Student der Schiffsbetriebstechnik an der Hochschule Flensburg, erhält den 2. Preis in der Kategorie Bachelorarbeit. Die von Professor Dr.-Ing. Michael Thiemke betreute Arbeit entstand an der Forschungseinrichtung „Kielseng“ des Maritimen Zentrums der Hochschule in Zusammenarbeit mit Mitgliedern des Arbeitskreises „MTP im Schiffbau“ des VDMA. Die Arbeit untersucht ob und wie der Automatisierungsstandard Module Type Packaging (MTP) aus der Prozessindustrie auf Schiffsmotoren angewendet werden kann.

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