Deutscher Ingenieurtag 2025

Bild: Julian Huke Photography

„Wir diskutieren heute nicht mehr und nicht weniger als die Zukunft!“: mit diesem Satz eröffnete VDI-Direktor Adrian Willig Mitte Mai den 32. Deutschen Ingenieurtag 2025 in Düsseldorf. Wie konkrete Zukunftsperspektiven für den Standort Deutschland aussehen könnten, diskutierten rund 1.500 Ingenieurinnen und Ingenieure unter dem Leitmotiv ‚Zukunft Standort Deutschland‘ gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Forschung.

Die Morningsession auf dem Deutschen Ingenieurtag 2025 stand ganz unter dem Stern der Innovationsfähigkeit Deutschlands. Es gelte „Technik und Innovationen wieder in der Gesellschaft zu verankern,“ so VDI-Direktor Adrian Willig. Diese Haltung stärke der VDI, auch mit den Antworten, die die Initiative Zukunft Deutschland 2050 erarbeitet. Diese Themen ziehen sich wie ein roter Faden durch die Veranstaltung.

Am Abend sprach Prof. Zhongqin Lin, President CMES (Chinese Mechanical Engineering Society), in seinem Vortrag über die lange Geschichte des Ingenieurwesens in seiner Heimat China. Schon im Jahre 605 sei die Anji-Brücke fertiggestellt worden und seitdem habe sich die Ingenieurskunst beständig weiterentwickelt.

Trotz aller technischen Neuerungen, die es seitdem gegeben habe, ständen wir heute vor großen Herausforderungen, die auch technische Entwicklung erforderten. Und da für ein Vorankommen und für Innovationen ein echter Austausch eine wichtige Rolle spiele, gehe es darum, weiter Brücken zu bauen, auch und gerade zwischen den Ingenieurinnen und Ingenieuren weltweit.

Zudem wurden verschiedene Persönlichkeiten geehrt: Prof. Sabine Kunst erhielt die Grashof-Denkmünze für ihre Vorbildfunktion als Frau in technischen Berufen.

Am Nachmittag wurde an zukunftsweisenden Themen gearbeitet und in den Fachsessions über wichtige Entwicklungen diskutiert. Hier erhielten die Gäste Impulse durch Fachvorträge und konnten mit anderen Fachleuten auf dem Podium und im Publikum diskutieren.