Vollmer überarbeitet Lasermaschine

Die Vollmer Maschine VLaser 370 erreicht ihre hohe Stabilität und Präzision dank der Werkzeugbearbeitung auf Basis der C-Achse im Zentrum des Fokuspunktes des Laserlichts.
Die Vollmer Maschine VLaser 370 erreicht ihre hohe Stabilität und Präzision dank der Werkzeugbearbeitung auf Basis der C-Achse im Zentrum des Fokuspunktes des Laserlichts.Bild: Vollmer Werke Maschinenfabrik GmbH

Vollmer hat seine Lasermaschine VLaser 370 weiterentwickelt und die Serienfertigung vor allem bei Stabilität und Sauberkeit verbessert. Dank der ausgereiften Kinematik, einer verbesserten Absaugtechnik sowie der internen Kompensationsmessung lässt sich die VLaser 370 über Monate hinweg im Dauereinsatz betreiben – ohne Korrekturen oder Reinigung. Wer die Vorteile der Lasermaschine testen will, kann dies entweder über eine Probebearbeitung bei Vollmer oder über ein Maschinen-Leasing bei sich vor Ort machen.

Vollmer hat bei der Lasermaschine Funktionen wie die definierte Schneidkantenverrundung hinzugefügt. Grundsätzlich können Werkzeughersteller mit der Lasermaschine und entsprechenden Automatisierungen ihre Werkzeuge aus ultraharten Schneidstoffen wie PKD (polykristalliner Diamant), CVD-Diamant oder PcBN (polykristallines kubisches Bornitrid) mannlos und rund um die Uhr bearbeiten. Ohne Warmlaufzeiten ist die VLaser 370 einsatzbereit, um unterschiedliche Zerspanwerkzeuge exakt und wiederholgenau zu produzieren.

Selbst bei komplexen Werkzeugen wie Gewindeprofilen oder geschlossene Konturen mit Einstichen wie bei Zirkularfräsern ist lediglich eine Standardtechnologie auszuwählen, die ohne Vorbearbeitung und mit nur einer Teilkontur das gewünschte Ergebnis liefert. Und das ohne starke Ausgleichbewegungen mit perfekt abgebildetem axialem und radialem Freiwinkel – selbst kleinste Innenradien von 50 und sogar 20 Mikrometer sind kein Problem. Zudem erledigt die Maschine Aufgaben, die nur ein Laser leisten kann, wie z.B. die Anfertigung von Spanleitstufen bzw. Spanbrechern.

Die VLaser 370 eignet sich nicht nur für Werkzeughersteller aus der Metall-, Holz- und Kunststoffindustrie, sondern geht über den Tooling-Bereich hinaus. Hier sind alternative Anwendungen wie z.B. eine zylindrische Bearbeitung im Mikrobereich, Oberflächenperforationen oder andere Materialabtragungen im Bearbeitungsraum bis Durchmesser von 150mm denkbar. Werkzeughersteller und Interessenten aus allen Bereichen können die VLaser 370 ab sofort bei Vollmer in Biberach für Probebearbeitungen von Werkzeugen testen.