Messzyklen bei der CNC-Bearbeitung vereinfachen

Bild: Num GmbH

Eine neue Software-Option des CNC-Spezialisten Num gestaltet die Messzyklen bei der CNC-Bearbeitung deutlich komfortabler. Die Software wurde speziell für eine einfache Bedienung entwickelt und nutzt grafische Unterstützungstechniken, damit die Bediener von CNC-Maschinen keine Vorkenntnisse der Programmierung von G-Befehlen benötigen. Sie dürfte besonders für Maschinenhersteller interessant sein, die ihre Prozessgenauigkeit steigern oder den Durchsatz von Präzisionsteilen erhöhen wollen.

Die neuen Funktionen werden zusammen mit einem Software-Assistenten für die Verwendung auf allen Num Flexium+-CNC-Systemen der neuesten Generation geliefert und umfassen Standard-Messzyklen für die Messung von Teilen und Werkzeugen mit Messtastern. Für eine optimale Verwendbarkeit gibt es 17 verschiedene Werkstückmesszyklen und vier Tasterkalibrierungszyklen sowie zwei feste Tasterkalibrierungs- und Fräserlängen-Voreinstellzyklen. Darüber hinaus bietet das System sechs Messzyklen speziell für den Einsatz auf Fräsmaschinen.

Zu jedem Messablauf wird eine Bedienerführung angeboten, um den Prozess effektiv zu automatisieren. Der Nutzer wird zunächst aufgefordert, die technologischen Daten für die Messung zu spezifizieren, beispielsweise Vorschub- und Antastgeschwindigkeit, gefolgt von vorbereitenden Daten wie die Anfahr- und Startpositionen sowie Ein- und Ausgabedaten, die für den gewählten Zyklus spezifisch sind. Sobald der Bediener einen Messzyklus startet, führt die CNC-Maschine die gesamte Messtasterpositionierung vollautomatisch durch. Der Messtaster ist vollständig gegen Kollisionen mit dem Werkstück in der Arbeitsumgebung geschützt, wobei jeder Fehler an das CNC-System gemeldet wird und einen sofortigen Stopp auslöst. Die Software berücksichtigt auch die Daten der RTCP-Funktion (Rotation around Tool Center Point) zur Vermessung von schrägen Objekten.

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