
Rockwell Automation hat auf der Hannover Messe einen neuen Ansatz für das Engineering industrieller Automatisierung vorgestellt. Gezeigt wurde, wie KI-orchestriertes Systemdesign die Art und Weise verändert, wie Fabriken konzipiert, geplant und umgesetzt werden.
„Die industrielle Automatisierung hat einen Punkt erreicht, an dem Effizienzsteigerungen allein nicht mehr ausreichen“, sagt Jordan Reynolds, Vice President Artificial Intelligence & Autonomy bei Rockwell Automation. „Indem wir KI über digitale Zwillinge, Controller-Engineering und Validierung hinweg orchestrieren, zeigen wir, wie Hersteller fragmentierte Workflows hinter sich lassen und zu einem autonomeren, ergebnisorientierten Engineering-Modell übergehen können, das deutlich früher im Lebenszyklus Mehrwert liefert.“ Traditionell basiert das Engineering industrieller Automatisierung auf fragmentierten Abläufen mit getrennten Werkzeugen für Simulation, Controller-Entwicklung, manuelle SPS-Konfiguration und Tests. Selbst fortschrittliche Digital-Twin-Plattformen enden häufig bei der Simulation, während die Überführung vom Modell in ausführbaren Controller-Code weiterhin manuell, zeitaufwendig und stark von individueller Expertise abhängig ist.
Rockwell Automation hat im Rahmen der Hannover Messe gezeigt, wie diese Lücke geschlossen werden kann – durch die Integration der Emulate3D-Software für digitale Zwillinge und Emulation, eines KI-gestützten Engineering-Copiloten in Visual Studio Code sowie FactoryTalk Design Studio, einer cloudbasierten Plattform für das Controller-Engineering.
Im Mittelpunkt der Demonstration stand ein KI-natives Engineering-Workflow-Modell, bei dem KI als aktiver Kollaborateur und nicht nur als unterstützendes Werkzeug agierte. Ingenieure können Fabrikmodelle über natürliche Sprache erstellen, verfeinern und validieren, wodurch Design-Iterationen beschleunigt und gleichzeitig die Komplexität reduziert wird.


















