
Deutschland und Europa setzen auf eine deutlich stärkere und modernere Sicherheits- und Verteidigungsarchitektur. Der Aufbau einer dafür benötigten Produktion von Sicherheitstechnik kann laut dem VDMA nur mit Hilfe des Maschinen- und Anlagenbaus gelingen, der dafür die benötigte Expertise besitzt.
„Unsere Unternehmen sind darin spezialisiert, Kundenwünsche für die industrielle Produktion in kleiner oder großer Serie nach Maß zu erfüllen. Der Maschinenbau hat das Knowhow, um Deutschland und Europa sicherer zu machen – jetzt geht es darum, diese Kapazitäten schnell und entschieden zu nutzen“, sagt VDMA-Präsident Bertram Kawlath angesichts der laufenden Debatten um das Sondervermögen Bundeswehr. „Der Maschinenbau ist kein Rüstungshersteller und wird es auch nicht werden, aber unsere Unternehmen sind die unverzichtbaren Zulieferer auch dieses Sektors und damit auch unverzichtbar für Europas Sicherheit“, betont er.
In den vergangenen fünf Jahren haben sich die Verteidigungsausgaben in der Europäischen Union laut European Defence Agency spürbar erhöht, von 251 Milliarden Euro im Jahr 2021 auf geschätzt 381 Milliarden Euro im laufenden Jahr. In Deutschland wuchs dieser Markt im Jahr 2024 auf knapp 127 Milliarden Euro an. Und ein weiterer Anstieg des Marktvolumens sei aufgrund der Pläne der deutschen Bundesregierung zu erwarten. Damit biete sich auch der Maschinenbauindustrie laut VDMA neue Geschäftschancen.


















