Beschäftigtenabbau im Maschinenbau setzt sich fort

Bild: Statistisches Bundesamt, VDMA e.V.

Die Zahl der Beschäftigten im Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland ist weiter rückläufig. Zum 30. Juni dieses Jahres waren in Unternehmen mit mehr als 50 Beschäftigten rund 1,01 Millionen Mitarbeitende tätig – das entspricht einem Rückgang von 2% im Vergleich zum Vorjahr.

Aktuelle Zahlen aus der VDMA-Konjunkturerhebung für das zweite Quartal 2025 zeigen erste Anzeichen einer leichten Entspannung: Im Vergleich zum ersten Quartal ist der Anteil der Unternehmen, die eine Ausweitung ihrer Stammbelegschaft anstreben, von rund 17 auf 20% gestiegen. Diesen möglichen Ausbau der Stammbelegschaft planen hauptsächlich kleinere Unternehmen mit weniger als 10 Millionen Euro Jahresumsatz sowie sehr große mit mehr als 1 Milliarde Euro Umsatz. Der Beschäftigungssaldo bleibt in den Erwartungen jedoch negativ. Auch gehen inzwischen etwas mehr Unternehmen von abnehmender als von steigender Kurzarbeit aus (29% versus 19%).

Fachkräftemangel bleibt zentrales Thema

Trotz der angespannten Lage am Arbeitsmarkt bleibt der Fachkräftemangel eine strukturelle Herausforderung. Laut Ifo-Institut gibt nach wie vor fast jedes vierte Unternehmen (23%) im Maschinenbau an, durch fehlendes Personal in der Produktion eingeschränkt zu sein. Mehr als ein Viertel der Beschäftigten im Maschinen- und Anlagenbau wird in den nächsten zehn Jahren das Renteneintrittsalter erreicht haben. Der Fachkräftemangel bleibt langfristig bestehen.