Ähnliche Entwicklung wie im März 2020

Konjunkturerwartungen weiter auf niedrigem Niveau

Die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland gehen in der April-Befragung leicht zurück und liegen weiter auf niedrigem Niveau. Der Lageindikator verzeichnet den zweiten Rückgang in Folge seit beginn des Krieges in der Ukraine.
Bild: ZEW

Die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland gehen in der aktuellen Umfrage für den Monat April um 1,7 Punkte auf einen Wert von -41 Punkten zurück. Die Einschätzung der konjunkturellen Lage für Deutschland verschlechtert sich in der aktuellen Umfrage ebenfalls. Der Wert des Lageindikators sinkt um 9,4 Punkte und liegt damit bei -30,8 Punkten. Dies ist der zweite Rückgang in Folge seit Beginn des Kriegs in der Ukraine. Wie das ZEW weiter mitteilt, stellen sich die Erwartungen und Lageeinschätzungen aktuell ähnlich dar, wie zu Beginn der Corona-Pandemie im März 2020. Die Erwartungen für die Inflationsrate in Deutschland sinken in der aktuellen Umfrage um 43,4 Punkte auf einen Wert von 26,8 Punkten.

„Die ZEW-Konjunkturerwartungen verharren auf niedrigem Niveau. Die Expertinnen und Experten gehen davon aus, dass die aktuelle wirtschaftliche Lage schlecht ist und sich noch weiter verschlechtern wird. Ein kleiner Lichtblick ist der Rückgang der Inflationserwartungen, wodurch der erhebliche Anstieg des Vormonats etwa zur Hälfte kompensiert wird. Die Aussicht auf eine Stagflation in den kommenden sechs Monaten besteht jedoch nach wie vor“, kommentiert ZEW-Präsident Prof. Achim Wambach die aktuellen Erwartungen.

Die Erwartungen der Finanzmarktexperten an die Konjunkturentwicklung in der Eurozone sinken im April um 4,3 Punkte. Sie liegen damit aktuell bei -43 Punkten. Der neue Wert des Lageindikators beträgt -28,5 Punkte. Dies entspricht einem Rückgang des Lageindikators um 6,6 Punkte zum Vormonat.

Die Inflationserwartungen für das Eurogebiet sinken in der aktuellen Umfrage um 43,6 Punkte. Der Inflationsindikator liegt damit bei 25,9 Punkten. 47,5 Prozent der Expertinnen und Experten gehen von einem Anstieg der Inflationsrate auf Sicht von sechs Monaten aus.

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