Mehr als nur Schleiftechnik

Die oberfränkische Firma Hans Weber Maschinenfabrik ist seit Jahrzehnten für Schleiftechnik im Bereich Holz- und Metall weltweit bekannt. Durch die stetig wachsende Nachfrage nach Gesamtanlagen setzt das Unternehmen auf ganzheitliche Lösungen. Über die reine Schleiftechnik hinaus gehören dazu unter anderem weitere Komponenten wie z.B. Fördersysteme und Roboteranlagen mit integrierten Kamerasystemen. Der Schwerpunkt liegt auf dem Rund-um-Sorglos-Paket.
 Anlage nach Abschluss der Konstruktionsarbeiten am Beispiel: Entladung der Schleifmaschine mit einem Roboter auf Linearführung zur Vergrößerung des Arbeitsbereiches.
Anlage nach Abschluss der Konstruktionsarbeiten am Beispiel: Entladung der Schleifmaschine mit einem Roboter auf Linearführung zur Vergrößerung des Arbeitsbereiches.Bild: Hans Weber Maschinenfabrik GmbH

Welche Vorteile die Gesamtanlage aus einer Hand hat, formuliert Geschäftsführer Georg Weber. „Weber liefert nicht nur die Schleiftechnik, sondern ein Rund-um-Sorglos-Paket, das exakt auf die Bedürfnisse des Kunden angepasst ist. Der Kunde hat nur einen Ansprechpartner, muss keine Abstimmungsarbeiten zwischen den einzelnen Anbietern leisten und erhält exakt aufeinander abgestimmte Systeme.“ Das heißt, Aufbau und Abnahme der gesamten Anlage erfolgen im Hause Weber mit nur kurzen Erstinbetriebnahme-Zeiten beim Kunden. „Die Projektabwicklung vom Konzeptentwurf bis zur Inbetriebnahme vereinfacht sich dadurch wesentlich“, sagt Georg Weber.

  Gleichmäßige Bestückung der Maschine für eine homogene Abnutzung des Schleifbandes
Gleichmäßige Bestückung der Maschine für eine homogene Abnutzung des Schleifbandes Bild: Hans Weber Maschinenfabrik GmbH

Konzeptentwurf und Machbarkeitsanalyse

Nach Übermittlung des Lastenheftes durch den Kunden liefert Weber einen ersten Entwurf der Anlage, welcher mit dem Kunden besprochen und an weitere besondere Wünsche angepasst wird. Aus diesem Entwurf ergeben sich bereits realistische Taktzeiten sowie ein Layout der Anlage. Des Weiteren wird die technische Machbarkeit bei komplexen Anwendungen geprüft.

Nach Abstimmung und Klärung des technischen Grobkonzeptes erfolgt die Erstellung eines Budgetangebotes, welches zusammen mit der technischen Ausarbeitung dem Kunden übermittelt wird.

 Vollautomatisierte Anlage zur beidseitigen Bearbeitung von Holzelementen wie z.B. Türblättern
Vollautomatisierte Anlage zur beidseitigen Bearbeitung von Holzelementen wie z.B. TürblätternBild: Hans Weber Maschinenfabrik GmbH

Projektierung und Montage

Die Projektphase beginnt mit einer Besprechung zwischen den einzelnen Fachabteilungen. Hier werden die Termine der entscheidenden Meilensteine des Projektes festgelegt. Während der gesamten Projektierung erfolgt ein permanenter Austausch zwischen der Hans Weber Maschinenfabrik und dem Kunden. Je nach Komplexität des Projektes können Projektbesprechungen wöchentlich erfolgen, um sich abzustimmen und so potenziellen Missverständnissen sofort entgegenzuwirken. Erst nach finaler Freigabe der Anlage durch den Kunden erfolgt die Fertigung bzw. Bestellung der Komponenten. Während der Montagephase besteht weiterhin der Austausch mit dem Kunden und es können auch Vor-Ort-Termine vereinbart werden, um sich vom aktuellen Zustand der Anlage ein Bild zu machen.

Inbetriebnahme im Hause Weber

Nach Abschluss aller Montagearbeiten erfolgt die Inbetriebnahme und ein erster Testlauf der Anlage. In dieser Phase wird z.B. das Software- und Bedienkonzept mit dem Kunden abgestimmt und noch kleinere Anpassungen vorgenommen. „Bei der Kundenabnahme in unserem Haus wird dem Kunden die Anlage komplett vorgeführt, verschiedene Szenarien durchgespielt und ein Testlauf mit realen Werkstücken durchgeführt“, beschreibt Georg Weber den Ablauf. Ergeben sich kundenseitig noch kleinere Änderungswünsche so können diese unkompliziert noch bis zur Auslieferung vorgenommen werden.

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Hans Weber Maschinenfabrik GmbH

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