Statement von Markus Horn, Geschäftsführer bei Paul Horn GmbH

Prozesse vereinfachen und beschleunigen

Die Digitalisierung in der aktuellen Diskussion um Covid-19 bezieht sich vor allem auf das mobile Arbeiten und die Nutzung von Kommunikationssoftware, etwa für Videotelefonie. Die Digitalisierung in produzierenden Unternehmen sei getrieben durch das Schlagwort Industrie 4.0 und werde seit Jahren vorangetrieben - selbstverständlich auch bei Paul Horn, so Markus Horn. Im Fokus stehen dabei vor allem der Vertrieb, das Marketing, z.B. bezüglich ISO13399, und die Produktion.
Bild: Hartmetall-Werkzeugfabrik Paul Horn GmbH

„Das Jahr 2021 ist für uns mit einer positiven wirtschaftlichen Entwicklung gestartet und wir planen zum jetzigen Zeitpunkt, in diesem Jahr sehr nah an die Zahlen von 2019 zu kommen. Die Digitalisierung in der aktuellen Diskussion um Covid-19 bezieht sich vor allem auf das mobile Arbeiten und die Nutzung von Kommunikationssoftware, etwa für Videotelefonie. Hier gab es eine spürbare Zunahme aufgrund der durch die Pandemie entstandenen Notwendigkeit. Die Digitalisierung in produzierenden Unternehmen, zu welchen wir ja zählen, ist getrieben durch das Schlagwort Industrie 4.0 und wird seit Jahren vorangetrieben – selbstverständlich auch bei uns. Im Fokus stehen bei uns vor allem der Vertrieb, das Marketing, z.B. bezüglich ISO13399, und unsere Produktion. Wichtig ist, dass Digitalisierung immer einen Nutzen schafft. Digitalisierung als Selbstzweck hilft nicht weiter.

Blickt man auf Technologien, so ergeben sich durch Maschinenentwicklungen mehr Möglichkeiten, z.B. für das Wälzschälen. Eine breitere Anwendung in der modernen Fertigung findet das Verfahren erst, seit Bearbeitungszentren mit Systemen zur Steuerung und Synchronisierung der Spindeldrehzahlen und Software zur Prozessoptimierung ausgestattet sind. Diese Systeme ermöglichen den Einsatz der äußerst komplexen Technik. Ähnliches gilt etwa auch für das Verfahren Polygondrehen. Darüber hinaus werden Konstrukteure heutzutage durch Produktkonfiguratoren unterstützt. Sie vereinfachen und beschleunigen den Prozess für vordefinierte Produkte. Als Folge entstehen in der Konstruktion mehr Freiräume für komplexe Sonder- und Kombiwerkzeuge, bei welchem die Konstrukteure ihr ganzes Knowhow einbringen können. Moderne Werkzeuge sind durch die richtige Kombination von Substrat, Geometrie und Beschichtung optimal auf die entsprechenden Anwendungsfälle ausgelegt. Aber auch der Einsatz von Sonder- und Kombiwerkzeugen ist heute mehr denn je aktuell, um die optimale Zerspanlösung zu erhalten.“

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