25 Jahre grenzüberschreitende Ingenieurausbildung

Bild: Sandra Göttisheim/Karlsruher Institut für Technologie

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und die Ècole Nationale Supérieure d’Arts et Métiers feiern in diesem Jahr das 25-jährige Bestehen ihres Doppelabschlussprogramms in den Studienfächern Maschinenbau und Ingenieurwissenschaften. Seit fünf Jahren verstärkt zudem das French-German Institute for Industry of the Future die Synergien beider Einrichtungen. Gründungsidee der binationalen Zusammenarbeit im Jahr 1997 war es, den Studiengang Maschinenbau an der damaligen Universität Karlsruhe, dem heutigen KIT, beziehungsweise den Ingenieurwissenschaften an der Arts et Métiers durch ein deutsch-französisches Doppeldiplom zu bereichern. Seitdem haben mehr als 850 Absolventeninnen und Absolventen in Maschinenbau und den Wirtschaftsingenieurwesen diese Möglichkeit genutzt und von den Erfahrungen sowie dem Netzwerk der jahrzehntelangen länderübergreifenden Zusammenarbeit profitiert.

In dem Programm geht es sowohl um den fachlichen als auch um den kulturellen Austausch. Die Vorteile des Doppelabschlusses: Das Studium erfolgt in zwei verschiedenen Ausbildungssystemen, dabei teilen die Studierenden ihre Zeit in den beiden Ländern gleichmäßig auf. So verbessern sie auch ihre Sprachkenntnisse, insbesondere in der wissenschaftlichen und technischen Fachsprache. Darüber hinaus lernen sie die Kultur sowie die Lebens- und Arbeitsweise des Nachbarlandes kennen und bauen mit ihren Kommilitoninnen und Kommilitonen ein grenzüberschreitendes Netzwerk auf der Grundlage mehrjähriger gemeinsamer Studienerfahrungen auf. Nicht zuletzt erhalten die Studierenden am Ende des Studiums zwei auf beiden Arbeitsmärkten anerkannte nationale Abschlüsse.

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