Zertifizierter Safety-Baukasten für die Automatisierungs- und Prozesstechnik

Clevere Lösung aus der Blister-Verpackung

Der Entwicklungsaufwand für Funktionale Sicherheit, wie ihn die Maschinenrichtlinie fordert, ist sehr hoch und damit teuer. Mit einem zertifizierten Safety-Baukasten bietet ISH jetzt einen bezahlbaren Weg für die Mehrzahl der sicheren Anwendungen in der Automatisierungs- und Prozesstechnik.

Das ISH Safety Integrated Core (SIC) bietet dazu die Entwicklungsbasis. „Der Fokus unseres neuen SIC-Moduls 10E liegt auf der Reduzierung der Anforderungen für den Kunden, so dass die wesentlichen Dinge in der anzuschließenden Peripherie zu leisten sind“, erklärt Axel Helmerth. Von der Überwachung der Eingangsspannung bis zur vollständigen Diagnose der Anforderungen gemäß IEC61508, DIN/EN61061 und EN/ISO13849 erfüllt das Modul alle Voraussetzungen für einen sicheren zweikanaligen CPU-Kern mit sicheren I/Os und sicherem Feldbus. Die Zielgruppe für den Einsatz des Moduls ist der Anwender, der aufgrund von niedrigen Stückzahlen und Entwicklungskosten die Eigenentwicklung einer eigenen Safety-Logik scheut und außerdem die Time to Market reduzieren muss.

Für die Anbindung der Peripherie liefert ISH Schaltungsvorschläge für eine einfache technische Umsetzung. „Und mittels des Integration-Guides erfährt der Anwender schnell, welche Anforderungen zum Erhalt des Sicherheitsprinzips zu erfüllen sind, um am Ende ein zertifizierbares Produkt zu erhalten“, fasst Axel Helmerth zusammen.

Schlanke Logikprogrammierung

Das neue Laufzeitsystem QuickSafe Runtime mit parametrierbaren Grenzwerten, einfachen boolschen Verknüpfungen sowie Stillstands- und Drehzahlüberwachung ermöglicht dem Anwender, das Modul mit geringem Aufwand an die eigene Safety-Applikation anzupassen. Die Programmierung erfolgt mit dem ISH QuickSafe Engineer, der neben Feldbus-Konfigurator und Parameter-Tool noch eine Oberfläche für die Programmierung der Logikfunktionen enthält.

Test-Library mit vorzertifizierten Funktionen

Ist die FuSi-Elektronik entwickelt, kann per Hardware-Test ermittelt werden, ob Controller und Speicher den normativen Anforderungen entsprechen. Dazu hat ISH die Test-Library Cora entwickelt, ein Werkzeug, mit dem sich große Teile des Hardware-Tests, der nach IEC61508 notwendig ist, realisieren lassen. Die durchzuführenden Tests betreffen u.a. die CPU, RAM, ROM und Block-CRC, ebenso wie Firmware- und Stack-Überwachung. Ein konfigurierbarer Testmanager ist ebenfalls integriert.

Mit diesem vorzertifizierten Saftey-Baukasten wird Funktionale Sicherheit für viele Unternehmen realisierbar: Die Time to Market und die Entwicklungskoste werden deutlich reduziert. Außerdem spart man sich den aufwändigen Aufbau eigener FuSi-Expertise, weil ISH von der punktuellen Beratung über Implementierung und Durchführung der notwendigen Tests bis zur Übernahme des kompletten Zertifizierungs-prozesses Unterstützung bietet.

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