Maschinenbau-Gipfel

Rund 78% der in Deutschland produzierten Maschinen und Anlagen werden an Kunden im Ausland geliefert – in nahezu alle Länder der Welt. Mit zunehmender Globalisierung und Internationalisierung steigt aber auch die Anfälligkeit der Industrie für Schocks von außen. Überraschende Veränderungen auf den verschiedenen Absatzmärkten fordern mittelständische deutsche Unternehmen heraus und machen kurzfristige Strategieanpassungen notwendig. Hinzu kommt, dass viele wichtige Absatzmärkte des Maschinenbaus sich aktuell in einer wirtschaftlichen Krise befinden oder durch politische Instabilität bedroht sind. Jüngere Beispiele sind Russland und die Türkei.

 

Erfolgreich in schwierigem Umfeld

Auf dem Maschinenbau-Gipfel am 17. Oktober in Berlin bietet das Forum ‚Märkte in turbulenten Zeiten‘ eine Plattform zur Auseinandersetzung mit diesem Thema. Die Veranstaltung richtet ihren Fokus exemplarisch auf die Märkte Russland, China und Türkei. Unternehmer diskutieren darüber, wie ihre Unternehmen in diesen schwierigen Märkten weiter erfolgreich agieren und mit welchen Strategien sie ihre Unternehmen mit Blick auf zukünftige externe Erschütterungen am besten aufstellen können. Vorab wird Professor Dr. Eberhard Sandschneider, Experte für China und Ostasien an der TU Berlin, einen Überblick über die aktuellen politischen und wirtschaftlichen Tendenzen geben und die Spannungslinien aufzeigen. Weitere Diskussionsteilnehmer sind die Geschäftsführer von Multivac Sepp Haggenmüller, von Coburger Kapp Werkzeugmaschinen sowie von Getriebebau Nord und der Abteilungsleiter der VDMA-Außenwirtschaft Ulrich Ackermann.

Thematik:
Ausgabe:
www.maschinenbau-gipfel.de

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