Gibt es noch Verbesserungspotenziale bei vermeintlichen Standardkomponenten?

Gibt es noch Verbesserungspotenziale bei vermeintlichen
Standardkomponenten?

Mit der neuen LCIS-Gerätefamilie an Relais, Halbleiterrelais und Trennbausteinen geht Lütze auf unterschiedliche Kundenanforderungen ein. Hierzu gehören u.a. eine reduzierte Baugröße, die sich durch den Einsatz in kleineren, dezentralen Verteilerkästen ergibt, aber auch eine optimierte Kennzeichnung sowie eine bedienerfreundliche Verdrahtung.
Relais- und Halbleiterrelais-Bausteine oder Signaltrennwandler werden auch heute, trotz dezentraler Steuerungssysteme, häufig eingesetzt. Kosten oder nicht vorhandene Funktionalitäten bei dezentralen I/O-Systemen sind die Gründe für den Einsatz. Schaut man sich den Markt näher an, so findet man sehr wenig Unternehmen, die in einem durchgängigen System alle notwendigen, oftmals divergenten Anforderungen der Kunden erfüllen. Mithin gibt es genügend Möglichkeiten, um auch bei alltäglichen Produkten Verbesserungspotenzial zu finden und umzusetzen.

Industrietauglich auch in dezentralen Strukturen

Grundsätzlich erfüllen die heute im Markt befindlichen Geräte die Anforderungen, die an Produkte in einem Schaltschrank gestellt werden. Unterschiede im mechanischen Design sieht man nicht wirklich, einzig die Durchgängigkeit der angebotenen Funktionen ist mehr oder weniger ausgeprägt oder ist über mehrere Gehäusesysteme gelöst. Interessant wird es erst dann, wenn die Geräteinstallation auch in dezentralen Verteilerkästen stattfinden soll, was heute ein wesentlicher Punkt der modernen Anlagentechnik ist. Zum Einsatz kommen dabei sehr oft Steuerkästen, die nur 80mm hoch sind, so dass der Einsatz aktueller Schaltgeräte oft nicht mehr möglich ist. Ein weiterer zentraler Punkt, der sich durch die dezentrale Anordnung der Geräte ergibt, ist die Anlagen- und Gerätekennzeichnung. Durch die zusätzlichen Örtlichkeiten ergibt sich eine komplexere Gerätekennzeichnung, die mehr und bessere Markierungsmöglichkeiten verlangt. Die neue Lütze-Gerätefamilie LCIS ist exakt auf diese Anforderungen ausgelegt. Mit einer durchgängigen Einbautiefe von 71mm, unabhängig von der integrierten Funktion, ist der Einsatz in allen dezentralen Verteilerkästen gewährleistet. Insbesondere die geschaffenen Beschriftungsmöglichkeiten – die 6,2mm breiten Funktionsbaugruppen mit mindestens 18 Zeichen (steckbare Schalteinheiten), oder 24 Zeichen bei den geschlossenen 6,2mm Funktionsbaugruppen – gewährleisten eine eindeutige und sichere Anlagenkennzeichnung.

Innovative Anschlusstechnik

Je nach Applikation kommen mehr oder weniger Geräte im Schaltschrank zum Einsatz. Trotzdem ist grundsätzlich eine effiziente Montage und Verdrahtung eine Grundanforderung an alle eingesetzten Geräte. LCIS bietet daher neben der herkömmlichen Schraubtechnik auch die Push-in-Technologie an. Damit wird eine vibrationssichere, einfache und komfortable Verdrahtung erreicht. Mit der Push-in-Technologie können starre und flexible Leitungen mit Aderendhülse ab 0,34mm² sicher, schnell und ohne jegliches Werkzeug angeschlossen werden. Durch die merkbar geringen Leitersteckkräfte erreicht man für den Anwender einen sehr hohen Bedienkomfort und letztendlich auch geringere Verdrahtungszeiten, was letztendlich auch eine Kostenreduktion zur Folge hat. Das Lösen der angeschlossenen Leiter erfolgt durch Betätigen der farbigen Drücker. Dieser Vorgang benötigt kein Spezialwerkzeug, sondern kann sogar, wenn notwendig, mit einem Kugelschreiber durchgeführt werden.

Seiten: 1 2 3Auf einer Seite lesen

Lütze Consulting & Services GmbH & Co. KG
www.luetze.com

Das könnte Sie auch Interessieren