Weltwirtschaft bereitet deutschen Maschinenbauern zunehmend Sorge

Weltwirtschaft bereitet deutschen Maschinenbauern zunehmend Sorge

Der Blick der deutschen Maschinenbauer auf die globale Konjunkturentwicklung hat sich im 3. Quartal weiter eingetrübt: Nur noch ein Drittel der befragten Unternehmen blickt optimistisch auf das weltweite Wirtschaftswachstum in den nächsten zwölf Monaten. 

 (Bild: PwC PricewaterhouseCoopers AG)

(Bild: PwC PricewaterhouseCoopers AG)

Im Vorquartal waren es noch 44%, zum Jahreswechsel rund zwei Drittel der Befragten. Die Erwartungen an die deutsche Wirtschaft bleiben hingegen weitgehend stabil: Sieben von zehn befragten Entscheidungsträgern sehen die weitere deutsche Wirtschaftsentwicklung positiv. Lediglich 3% befürchten eine Verschlechterung in den nächsten zwölf Monaten. Dies geht aus dem aktuellen Maschinenbau-Barometer von PwC hervor. „Die Maschinenbauer agieren allerdings vorsichtiger“, so Dr. Klaus-Peter Gushurst, Leiter des Bereichs Industries & Innovation bei PwC. Diese Vorsicht spiegele sich in den seit Jahresbeginn deutlich nach unten korrigierten Umsatzerwartungen wider: Für 2018 gehen die Maschinenbauer derzeit noch von einem durchschnittlichen Umsatzplus von 6,1% aus (Q1/2018: 8%). Dennoch rechnen 62% der Maschinenbauer mit Wachstum und wollen die Zahl ihrer Vollzeitbeschäftigten in den kommenden zwölf Monaten erhöhen. Allerdings sehen 84% im Fachkräftemangel ein zentrales Wachstumshindernis für ihr Unternehmen. Lediglich knapp ein Drittel der Befragten plant, zusätzliche Mitarbeiter speziell im Bereich Digitalisierung einzustellen. Immerhin knapp zwei von drei der für die Studie befragten Maschinenbauer wollen ihre Mitarbeiter über Weiterbildungsmaßnahmen fit für die digitalen Technologien machen.

Thematik: News
Ausgabe:
PwC PricewaterhouseCoopers AG
www.pwc.de

Das könnte Sie auch Interessieren

Bild: Sieb & Meyer AG
Bild: Sieb & Meyer AG
Ein weites Feld

Ein weites Feld

Frequenzumrichter ist nicht gleich Frequenzumrichter: Neben Standardausführungen und Modellen für mobile Applikationen stellen High-Speed-Umrichter für stationäre Applikationen eine besondere Nische dar. Genau hier positioniert sich das Unternehmen Sieb & Meyer – mit einer breiten Palette an Modellen und Ausführungen. Denn auch in diesem Bereich gilt es, auf die verschiedenen Anforderungen der jeweiligen Anwendungen einzugehen.

Bild: ISW Institut für Steuerungstechnik der Werkzeugmaschinen und Fertigungseinrichtungen
Bild: ISW Institut für Steuerungstechnik der Werkzeugmaschinen und Fertigungseinrichtungen
Maschinenfabrik 
Made in Stuttgart

Maschinenfabrik Made in Stuttgart

Die Stuttgarter Maschinenfabrik stellt eine vollständig digitalisierte Produktionsumgebung dar, in der vom Kunden individualisierte Produkte selbstorganisiert hergestellt werden. Dafür ist eine neue technologische Infrastruktur in Kombination mit einem durchgängigen Einsatz von digitalen Zwillingen erforderlich. Das erlaubt eine hohe Freiheit bei der Entwicklung von neuen Anwendungen und die nötige Flexibilität im Maschinenpark. Die Artikelserie soll beispielhafte Aspekte der Stuttgarter Maschinenfabrik beleuchten, um das Umsetzungsprojekt vorzustellen.