Wie der deutsche Maschinenbau mit aktuellen Herausforderungen umgeht

Bild: Inform GmbH

Wie viele Branchen leidet auch der deutsche Maschinenbau aktuell unter den Folgen der weltweiten Turbulenzen. Laut einer Kundenbefragung von Inform zählen die gestörten Lieferketten (53%), die hohe Auftragslage (30%) und der Fachkräftemangel (30%) zu den größten Herausforderungen, mit denen die Branche aktuell zu kämpfen hat. Viele Maschinenbauer erkennen diese Problematiken und optimieren ihre Fertigungsprozesse durch entsprechende Produktionsplanungssysteme, die laut der Befragten insbesondere den Planungsaufwand reduzieren (47%), die Transparenz erhöhen (30%) und für eine verbesserte Erkennung von Zusammenhängen sorgen (18%). Zudem nannten die Befragten gestiegene Liefertreue (18%). Auch eine schnellere Reaktion auf unvorhergesehene Ereignisse wie Terminverschiebungen, fehlende Zukaufteile oder Mitarbeiterausfälle (18%) machen ein intelligentes Produktionsplanungsmanagement laut den Anwendern unverzichtbar.

In der Praxis schätzt der Großteil aller Befragten (65%) dabei insbesondere die optimierte Darstellung von Verzug, welche es ermöglicht, kritische Pfade sowie Engpässe frühzeitig zu erkennen und dementsprechend zu handeln. Die saubere Abbildung der Ressourcen kommt mit 35% an zweiter Stelle, gefolgt von einer höheren Flexibilität in der Planung (12%). Auch die flexible und langfristige Personalplanung (6%) wird geschätzt. Die Software helfe hier, die Mitarbeitenden gemäß ihrer Verfügbarkeiten und Qualifikationen so zu verteilen, dass Belastungsspitzen abgefangen werden.

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