Trumpf investiert in Quanten-Startup Q.ANT

In einem Test-Stand von Q.ANT lassen sich die Lichtkanäle eines photonischen Chips überprüfen. Die Lichtkanäle sollen künftig für eine hohe Rechenleistung in Quantencomputern sorgen.
In einem Test-Stand von Q.ANT lassen sich die Lichtkanäle eines photonischen Chips überprüfen. Die Lichtkanäle sollen künftig für eine hohe Rechenleistung in Quantencomputern sorgen. Bild: Trumpf GmbH + Co. KG

Trumpf erhöht sein Investment in die Tochtergesellschaft Q.ANT um einen zweistelligen Millionenbetrag. Damit kann das Startup in die Entwicklung und Produktion von Quantencomputer-Chips einsteigen. Das Unternehmen hat ein Photonik-Chip-Verfahren entwickelt, durch das sich hochspezielle Lichtkanäle auf gewöhnliche Silizium-Chips aufbringen lassen. Durch dieses Verfahren lassen sich die heute etablierten elektronischen Großrechner um Prozessoren erweitern, die mit modernster Quantentechnologie arbeiten. Ziel ist, in spätestens fünf Jahren einen voll funktionsfähigen Quanten-Chip zu entwickeln, der heutige Computer ergänzt und leistungsfähiger macht.

Das Startup mit Sitz in Stuttgart-Vaihingen arbeitet mit Chipherstellern, IT-Ausrüstern und internationalen Industrieunternehmen zusammen. Bis Ende nächstes Jahr will Q.ANT 120 Mitarbeiter beschäftigen, heute sind es rund 20.

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