Trumpf investiert 3,2 Millionen in Startup Optimate

Bild: Trumpf GmbH + Co. KG

Trumpf investiert weitere 3,2Mio.€ in das Startup Optimate. Das Unternehmen bietet eine Softwarelösung an, um die Konstruktion von Blechteilen zu optimieren und Kosten zu sparen. Mit der Investitionssumme möchte das Startup seine Aktivitäten auf dem Markt für Blechbearbeitung ausbauen.

Die Online-Plattform Optimate bietet eine KI-basierte Softwarelösung an, mit der Blechbearbeiter und Konstrukteure Bauteile verbessern, Fehler vermeiden und so Herstellkosten senken können. Die hundertprozentige Trumpf-Tochter setzt dafür einen selbst entwickelten Algorithmus und Machine Learning ein. Die Software des Startups zeigt Kunden beispielsweise, wo sie Material einsparen können. Fehler in der Konstruktion behebt sie auf Knopfdruck. Anwender können im Anschluss die verbesserte CAD-Datei des Bauteils herunterladen und sofort nutzen. Optimate arbeitet gerade an einer weiteren Ausbaustufe seiner Software: Künftig soll sie auch bei komplexeren Bauteilen Optimierungspotentiale aufdecken und kostentreibende Fertigungsschritte einsparen.

Aus Trumpf ausgegründet hat sich das Startup Optimate bereits im Sommer 2020. Die Gründer waren ursprünglich bei Trumpf beschäftigt und konnten ihre Idee im Rahmen des internen Inkubator-Programms ‚Internehmertum‘ erfolgreich zum Geschäftsmodell entwickeln. „Das Internehmertum war das ideale Umfeld, um unsere Idee weiterzuentwickeln und zu validieren. Nach der Ausgründung konnten wir direkt durchstarten“, sagt Jonas Steiling, Gründer von Optimate. Das Startup beschäftigt mittlerweile sieben Mitarbeiter und möchte weiterwachsen.

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