50 vernetzte CNC-Maschinen

Schnittstellenstandard für Werkzeugmaschinen

50 vernetzte CNC-Maschinen

Mit Umati will der VDW einen offenen OPC-UA-basierten Schnittstellenstandard zur Anbindung von Werkzeugmaschinen an übergeordnete IT-Systeme etablieren. Die daraus resultierenden Vorteile sollen auf der EMO mit einem komplexen Showcase demonstriert werden.
Seit über zwei Jahren arbeitet ein Team von Maschinenbauern und Automatisierern daran, mit Umati die einheitliche Sprache für CNC-Maschinen zu entwickeln. Auf der Messe erwartet die Besucher jetzt eine Demonstration, wie der Standard im großen Stil funktioniert. Geplant ist es, mindestens eine Vielzahl von Maschinen quer durch alle Hallen zu vernetzen. Für diesen Messe-Showcase haben sich rund 50 Firmen aus sieben Ländern zusammengefunden. Die Demonstration wird von T-Systems mit einem Data Hub zur Anbindung von Maschinen und Dienstleistungen unterstützt. Auch viele Steuerungshersteller sind am Projekt in Hannover beteiligt. Die Partner werden an ein zentrales Dashboard angeschlossen. Zudem zeigen Dienstleister für Software und Datenauswertung, wie man mit diesen Daten einen Mehrwert für den Kunden generieren kann. Besucher können sich neben den jeweiligen Fimenständen auch auf dem zentralen Umati-Stand informieren. Dort fließen die Daten der angebundenen Maschinen zusammen.

Spezifikation für Umati

Auch der Entwurf der OPC UA Companion Specification für Umati wird präsentiert. Damit will der VDW erreichen, dass Daten durch eine offene, standardisierte Anbindung aus Maschinen geleitet werden, die mit unterschiedlichen Steuerungen ausgestattet sind. Der Standard soll gleichzeitig ein Datenmodell und eine Kommunikationsstruktur liefern, um Parameter und Semantik in offener Form zu implementieren. Um einen OPC-UA-Server zu konfigurieren und diesen anzupassen, können Entwicklungspakete genutzt werden.

Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken e.V.
www.vdw.de

Das könnte Sie auch Interessieren

Bild: Sieb & Meyer AG
Bild: Sieb & Meyer AG
Ein weites Feld

Ein weites Feld

Frequenzumrichter ist nicht gleich Frequenzumrichter: Neben Standardausführungen und Modellen für mobile Applikationen stellen High-Speed-Umrichter für stationäre Applikationen eine besondere Nische dar. Genau hier positioniert sich das Unternehmen Sieb & Meyer – mit einer breiten Palette an Modellen und Ausführungen. Denn auch in diesem Bereich gilt es, auf die verschiedenen Anforderungen der jeweiligen Anwendungen einzugehen.

Bild: ISW Institut für Steuerungstechnik der Werkzeugmaschinen und Fertigungseinrichtungen
Bild: ISW Institut für Steuerungstechnik der Werkzeugmaschinen und Fertigungseinrichtungen
Maschinenfabrik 
Made in Stuttgart

Maschinenfabrik Made in Stuttgart

Die Stuttgarter Maschinenfabrik stellt eine vollständig digitalisierte Produktionsumgebung dar, in der vom Kunden individualisierte Produkte selbstorganisiert hergestellt werden. Dafür ist eine neue technologische Infrastruktur in Kombination mit einem durchgängigen Einsatz von digitalen Zwillingen erforderlich. Das erlaubt eine hohe Freiheit bei der Entwicklung von neuen Anwendungen und die nötige Flexibilität im Maschinenpark. Die Artikelserie soll beispielhafte Aspekte der Stuttgarter Maschinenfabrik beleuchten, um das Umsetzungsprojekt vorzustellen.