Covid-19 und die Industrie: Entwicklungen, Aktivitäten, Maßnahmen

Industrieservice-Unternehmen mit Umsatzrückgang

Bild: Lünendonk & Hossenfelder GmbH

Die 20 führenden Industrieservice-Unternehmen in Deutschland müssen einen Umsatzrückgang von 9,1% im Geschäftsjahr 2020 verkraften. Die Corona-Pandemie betrifft den Industrieservice-Markt damit stärker als die anderen von Lünendonk beobachteten B2B-Märkte – mit Ausnahme der Zeitarbeit (Top 25: -16,4%). Bedingt durch die Infektionsschutzmaßnahmen wurde für viele externe Dienstleister der Zutritt zu Werkgeländen stark eingeschränkt und Projekte abgesagt oder verschoben. Für 2021 rechnen die von Lünendonk befragten Unternehmen mit Nachholeffekten und einem Wachstum zwischen 8,7 und 14%. Das sind erste Ergebnisse der Lünendonk-Liste 2021 ‚Führende Industrieservice-Unternehmen in Deutschland‘ und der noch unveröffentlichten Lünendonk-Studie.

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Deutsche Wirtschaft im Spannungsfeld zwischen Öffnungen und Lieferengpässen

Bild: ifo Institut

Mit der Verlangsamung des Infektionsgeschehens und dem Fortschritt bei den Impfungen gegen Covid-19 dürften die bestehenden wirtschaftlichen Beschränkungen allmählich aufgehoben werden. Einer konjunkturellen Erholung beim Handel und in den kontaktintensiven Dienstleistungsbereichen bis Ende 2021 steht nichts mehr im Wege. Kurzfristig dämpfend wirken die Engpässe bei der Lieferung von Vorprodukten, so dass sich der industrielle Boom im weiteren Verlauf etwas abkühlen dürfte. Insgesamt wird das Bruttoinlandsprodukt 2021 voraussichtlich um 3,3% und 2022 um 4,3% zulegen.

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Jedes zweite Unternehmen passt Nach-Corona-Strategie an

Bild: STAUFEN.AG Beratung.Akademie.Beteiligung

Der deutsche Mittelstand hat die Verwerfungen der Corona-Pandemie gut abwehren können. Das geht aus einer aktuellen Studie der Unternehmensberatung Staufen hervor, für die mehr als 200 Führungskräfte von Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mind. 20Mio.€ befragt wurden. Demnach sieht sich nur eine Minderheit in einer existenzbedrohenden Phase, jedes vierte Unternehmen hat die Krise aber bereits hinter sich gelassen. 36% nehmen eine bewältigbare Krisenphase wahr. Mit einer spürbar veränderten Strategie haben sich 47% der Unternehmen für die Zeit nach Corona neu positioniert. 8% haben ihre Strategiefindung noch nicht abgeschlossen. Die größten Herausforderungen für die Unternehmen bleiben laut Staufen-Berater Andreas Sticher die Digitalisierung, die Einführung agiler Prozesse und flexibler Strukturen sowie eine auf hohe Dynamik ausgerichtete Führungskultur.

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Was bleibt nach der Pandemie?

Bild: ©ABCDstock/stock.adobe.com

Im Auftrag von AWS hat Coleman Parkes 10.000 Business- und IT-Entscheider aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Israel und Spanien befragt. Ziel war es u.a. herauszufinden, wie sie es geschafft haben, ihr Unternehmen während der Covid-19-Pandemie ’neu zu erfinden‘ – ohne eine konkrete Roadmap für künftige Entwicklungen zu haben. Für viele Unternehmen stellte die durch die Pandemie versursachte Notwendigkeit, schnell transformieren zu müssen, eine Herausforderung dar: 46 Prozent der Befragten berichten, dass ihr Unternehmen Schwierigkeiten hatte, sich an die neue Situation anzupassen. Darüber hinaus gaben 46 Prozent der Befragten an, dass sie anhaltend unter dem Druck neuer Wettbewerber stehen, die ihnen Marktanteile abnehmen. Zwei Drittel (65 Prozent) gaben an, dass ihre Organisationen aus der Pandemie agiler, anpassungsfähiger und zuversichtlicher für die Zukunft hervorgegangen sind. Die Führungskräfte dieser Unternehmen sagten in der Studie, dass die Cloud ihnen geholfen hat, sich neu auszurichten und zu innovieren (65 Prozent), zu skalieren, um so der veränderten Nachfrage gerecht zu werden (63 Prozent) und sogar Kosten zu sparen (60 Prozent). Fast zwei Drittel (64 Prozent) gaben an, dass ihre Unternehmen während der Pandemie neue Clouddienste eingesetzt haben. 40 Prozent nutzten die Cloud zum ersten Mal.

Lehren für die Zukunft

Führungskräfte in den befragten Unternehmen haben aus der Pandemie verschiedene Lehren für die Zukunft gezogen, darunter, welch hohe Bedeutung agilere Arbeitspraktiken (58 Prozent), eine bessere Zusammenarbeit (56 Prozent) und mehr Kundennähe haben (55 Prozent). Von den befragten Entscheidern sagen 69 Prozent, dass sie über eine klare Strategie verfügen, wie sie künftig Chancen ergreifen wollen. 60 Prozent stimmen zu, dass sie ihr Geschäftsmodell erneut anpassen müssen, sobald momentan geltende Pandemie-bedingte Einschränkungen aufgehoben werden. Laut der Umfrage beabsichtigen fast zwei Drittel der Unternehmen (64 Prozent) nach der Pandemie Technologien wie Cloud Computing einzusetzen, und 54 Prozent der Entscheider sagen, dass ihr Geschäft von der Cloud abhängt. Nur 50 Prozent erwarten, dass sie ihre Transformationsinitiativen nach der Covid-19-Pandemie fortsetzen werden.

mst/Amazon Web Services

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